Stand: 12.06.2018

Huch, die Saison 2018 ist schon da. Der Winter ging diesmal sehr schnell vorbei…

Arbeitswochenende vom 16.3. – 18.3.2018:

Puuh war das kalt. Extra für die alte Akinom wurde ein brandneuer Steg gebaut. Vor lauter Eis war allerdings nicht viel zu sehen von dem schönen neuen Holz.

Die Klampen sahen schon irgendwie geil aus.

Sogar die Festmacherleinen des Hafenmeister Bootes sahen sehr bizarr aus.

 

Wie immer hat die Akinom den Winter unbeschadet überstanden. Hoffentlich wird es bald wärmer um das Antifouling zu streichen.

Arbeits- und Segelwochenende vom 6.4. – 9.4.2018:

Mal wieder geschafft. Die Akinom schwimmt wieder und der Mast ist erfolgreich gestellt. Jetzt kann es los gehen.

Am Nachmittag des 8. Aprils haben wir gemütlich und bei besten Wetter in Schleimünde gegrillt.

Am Sonntag ging es dann bei leichtem Wind und 12 Stunden Sonne sehr entspannt nach Avernakö. Es war ein herrliches ansegeln 2018.

 

Als klares Zeichen gegen die AfD und Nationalismus weht seit dieser Saison eine Europa-Flagge unter der Backbordsaling.

Auch Avernakö hat sich von der sonnigen Seite gezeigt.

 

Abends gab es dann 1,5ltr. Glühwein für 4 Leute und Spekulatius dazu. Eigentlich war das nicht schlecht…;-)

Segelwochenende vom 27.4. – 1.5.2018:

Am 29. April waren wir schon auf der kleinen dänischen Insel Aarö. Erwartungsgemäß war nix los. Es war aber dennoch schön.

Der Leuchtturm von Aarö. Etwas verblichen aber trotzdem wird er immer gerne fotografiert.

Der kleine Strand von Aarö. Im Hintergrund fährt gerade die Fähre zurück nach Aarösund.

 

Eine gewisse Idylle strahlt die Insel schon aus. Irgendwie ganz schön.

Sogar die kleine Kirche von Aarö haben wir uns angeschaut.

 

Am nächsten Tag in Sonderborg wurde gegrillt. Feuer machen ist ein Urinstinkt der Menschen…;-)

Segelwochenende vom 09.5. – 13.5.2018:

An Himmelfahrt herrschte vor der Kappelner Brücke der übliche Verkehr. Irgendwie gehört starker Verkehr auf dem Wasser mittlerweile auch dazu.

Direkt neben den Hafen von Mommark haben wir einen Kletterpark entdeckt. Gibt es den hier schon immer?

Am 11. Mai lagen wir auf der kleinen und sehr feinen Insel Birkholm. Der Hafen war voll und das Wetter perfekt. Es war ein richtig schöner Segeltag und Nachmittag im Hafen. So richtig dänische Südsee…;-)

 

Was gibt es auf Birkholm zu sehen? Genau genommen – nix. Einfach Natur pur auf 0,9km² Fläche mit 9 Einwohnern.

Um die Aussicht besser zu genießen wagte Lucas einen Ausflug in den Masttop der Akinom. Von dort oben hat man defintiv eine gute Übersicht, immerhin ca. 13m über der Wasserfläche.

 

Abends gab es dann noch einen schönen Sonnenuntergang, immer wieder nett anzuschauen.

Frühjahrstörn vom 18.5. – 03.6.2018:

Am ersten Urlaubstag ging es direkt von Arnis nach Birkholm und das Wetter war einfach unverschämt gut. Allerdings etwas wenig bis gar kein Wind.

Auf Birkholm ist das Leben extrem entschleunigt. Auch die Galloway-Rinder machen einen sehr entspannten und zufriedenen Eindruck.

„Akinom in Flammen“. Abends haben wir sehr entspannt gegrillt.

 

In 15 Tagen haben wir 2,5kg Mehl zu leckeren Crepes verarbeitet. Das war voll der Crepes Törn…;-)

Als nächsten Zwischenstopp wählten wir die kleine Insel Omö. Eben eine von 400 typisch dänischen Inseln,

 

Das schaut echt wichtig und erfahren aus wie der Kriminalkomissar am Achterstag steht und die Hafenszenerie scharf beobachtet. 😉

Bei dem ganzen Stress hilft nur nen Glas Rotwein oder evtl. auch zwei, drei…

Von Omö sind wir das ganze Smallandsfahrwasser bis nach Vordingborg richtig sportlich gekreuzt. Unglaublich aber es war wirklich mal etwas Wind.

Tja, nach Vordingborg lagen wir in Rödvig. Ein netter kleiner Hafen aber wir waren so mit einkaufen und kochen beschäftigt das kaum Fotos gemacht wurden.

 

Als nächstes ging es weiter nach Schweden in den Hafen Skanör. Dort lagen wir direkt neben einem „Schwesterchen“ der Akinom. Langsam aber sicher werden die IW’s immer seltener. Sie gehört sozusagen zu einer aussterbenden Rasse…

Willkommen in Schweden…

 

Der Strand in Skanör ist ziemlich geil und die Wasser- und Lufttemperaturen waren es auch. Wir haben hier tatsächlich ca. 30min Wasserball gespielt.

Schweden ist bekannt für seine Sandstrände und Palmen. Ist fast so wie in der Karibik.

Abends haben wir uns dann in der Hafenräucherei lecker Räucherfisch geholt. Nicht ganz günstig aber sehr lecker.

Achtung Seehund querab. Was guckst du?

 

Endlich mal wieder auf Flakfortet. Immer wieder nett aber nicht ganz preiswert.

Die größtenteils im Originalzustand belassene Flakstellung zum Schutze Kopenhagens wird mit Hilfe von Taschenlampen und Kameras immer wieder gerne erkundet.

 

Auf dem Weg nach Helsingör haben wir die momentan modernsten Fähren der welt getroffen – mit Elektroantrieb und null Abgasen.

Das Schloß von Helsingör. Schön ist es schon.

Aah, endlich. Christoph macht die täglichen Zwischenmahlzeit Crepes…;-)

Nach einem schönen Segeltag durch den Roskildefjord haben wir uns die Stadt Roskilde mit ihrem Wikingerschiffbau angeschaut. Zu Wikingerzeiten war Roskilde ein wichtiges Handelszentrum der Wikinger.

 

Unglaublich, wir hatten auch mal Regen. Mit ausgebaumten Schmetterling ging es durch das Kattegat gen Westen.

Einer meiner Lieblingshäfen ist Korshavn und er hat sich von der allerbesten Seite gezeigt.

 

Bei 21 Grad Wasser und 30 Grad Lufttemperatur hat sich Felix auf das „Wracktauchen“ im Hafenbecken konzentriert und eine Menge Zeugs raus geholt.

——————–

Der Naturpark von Korshavn ist immer wieder einfach schön und einen Besuch wert.

Ohwei, was sind das nur für 3 Typen?

In der Sonne war es kaum noch auszuhalten. Knapp 45 Grad ist schon ziemlich warm…

 

Ein letztes mal Grillen in dem sehr familären und gemütlichen kleinen Hafen Mjiels Vig und der Frühjahrstörn ist fast zu ende.

Ganz zum Schluss gab es noch ein spannendes Desaster. Bei völliger Flaute auf Höhe Leuchtturm Kalkgrund in der Flensburger Förde hat sich die Maschine der Akinom röchelnd verabschiedet. Die alte Dame musste „Staffellaufmäßig“ von 3 anderen Yachten bis nach Arnis abgeschgleppt werden. Die 1. zog uns bis Schleimünde.

 

Die 2. von Schleimünde bis Kappeln durch die Brücke.

und die 3. bis in den WSG Arnis. Jetzt liegt die alte Dame mit Motorschaden, wahrscheinlich die Dieselpumpe, im WSG und wartet auf die Reparatur.

 

langes Wochenende vom 14.6. – 17.6.2018:

Frisch repariert, es war wirklich die Förderpumpe und der Dieselschlauch zwischen Tank und Pumpe defekt, geht es weiter.

Am 15.6. lagen wir schon wieder auf der kleinen Insel Birkholm. Hier ist es einfach immer wieder schön.

Anschließend ging es nach Mommark. Dort wachsen jetzt schon Palmen am Strand…

Das Wahrzeichen Mommarks, die kleinen Leuchttürmchen an der Hafeneinfahrt sind immer wieder fotogen.

 

Sommertörn vom 06.7. – 29.7.2018:

Der diesjährige Sommertörn stand im Zeichen von Hitze und Trockenheit. Es ging los in Fynshavn mit einem verbotenen Lagerfeuer. Wir wussten in dem Moment noch nicht, das Aufgrund der extremen Trockenheit es in ganz Dänemark ein absoluten Grill und Lagerfeuer Verbot gab – Ups…

Immerhin gab es meistens ausreichend Wind zum segeln, nicht sehr schnell aber schnell genug…

Zeitweise schon fast sportlich. Voraus kommt die sehr schöne dänische Insel Tunö in Sicht.

 

Von den Wiesen und Feldern auf Tunö ist nix mehr übrig. Alles komplett ausgetrocknet und brutal trocken.

Einmalig in ganz Dänemark ist der Kirchturm mit dem integriertem Leuchtturm auf Tunö. Eine absolute Sehenswürdigkeit.

 

Auch in der Kirche ist es sehr schick und vor allem relativ kühl.

Einfach typisch dänisch…

In Grenaa gab es dann erstmal nen ordentliches dänisches Softeis.

Gemütlich hier am Strand. Eine nette Sitzgruppe mit Blick auf das Kattegat, nicht schlecht.

 

Auf nach Anholt, durch den größten Offshore-Windparks Dänemarks. Die 111 Windräder haben insgesamt eine Leistung von 400 MW und versorgen 400.000 dänische Haushalte mit Strom. Wikipedia Windpark Anholt

Anholt voraus. Klares türkisfarbenes Wasser, blauer Himmel und 25 Grad…

 

Der Hafen von Anholt war komplett überfüllt. Wir lagen am äußersten Stegende im Päckchen und mussten über 6 Yachten klettern um auf den Steg zu kommen. Es herrschte entspanntes Chaos und Hafenkino vom Feinsten…

Weit und breit keine Lücke mehr zum fest machen, voller geht es kaum…

Da bleibt nur eins, ab zum Strand und in die Sonne legen…

Anholt ist einfach schön, egal wo auf der Insel.

 

Nächstes Ziel: Laesö, also einmal längs durch das „raue“ Kattegat. Ruhiger als heute geht es praktisch nicht. Es war eine sehr entspannte Überfahrt.

Auf Laesö lagen wir mit Heckanker am Stegkopf direkt neben einer HR342 (nehme ich). Der Platz war während der Nacht etwas unruhig, am nächsten morgen konnten wir uns in eine richtige Box umlegen.

 

Auch auf Laesö herrscht die große Hitze mit extremer Dürre. Gras und Wiesen sind nur noch eine braune vertrocknete Masse…

Im Hafen gab es Party mit Livemusik.

Mit Leihfahrrädern sind wir dann zu der Laesö Saltdysteri gefahren. Die Strecke zieht sich ziemlich aber es lohnt sich.

Hier wird Salz gewonnen wie im Mittelalter.

 

Die ganze Anlage ist auf Mittelalter getrimmt und sehr nett anzuschauen…

Natürlich haben wir das Salz auch gekauft…

 

Puuh, die Hitze. Der Tuborg-Mann ist aktueller denn je…

Auf in die schwedischen Westschären. Der erste Hafen in den Schären wird die Insel Björkö.

Es ist schön hier und vor allem nicht mehr so voll. Herrlich auf den Felsen herum zu klettern…

Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad konnten wir die Schären voll genießen.

 

Man muss schon sehr aufpassen überall richtig abzubiegen und nirgends gegen zu fahren. Dank Kartenplotter aber kein Problem…

Auf der Insel Orust lagen wir in der Hallberg-Rassy Werft. Dummerweise machten die gerade Betriebsferien, daher keine Besichtigung möglich. War trotzdem sehr schön dort.

 

Eine neue 57er lag hier am Steg. Mit 2 Millionen Euro liegt das Schiff allerdings knapp außerhalb meines Budgets….

Es geht doch nix über einen romantischen Sonnenuntergang…

 

Überall Felsen, Felsen, Felsen aber echt schön.

 

Als nächstes ging es dann in das schwedische Marstrand. Ein Hotspot aber ich persönlich fand es gar nicht so toll…

Immerhin hatten wir einen Top Liegeplatz.

 

und immer schön auf die Felsen aufpassen. Manchmal geht es ziemlich eng zu…

Auf nach Göteborg. Ein Sommergewitter bahnt sich an.

 

Natürlich öffnete das Wärmegewitter genau während des Anlegens seine Schleusen. Egal, einmal nass geworden in den 3 Wochen ist vertretbar…

Im Hintergrund liegt die Viermastbarg „Viking“, welche nur als Restaurantschiff dient.

Tja, Göteborg. Eine Stadt ohne Besonderheiten. Lohnen tut sich ein Besuch nicht. Ist einfach eine Stadt…

 

Einen Hafen weiter in Varberg war ordentlich was los. Menschen drängten sich durch die Straßen, wie ungewohnt…

Es gab mehrere Bühnen und Stände usw. War gut was lso..

 

Auch der kleine Strand mit dem Strandhaus ist nicht schlecht.

So, das wars mit Schweden. Voraus liegt das dänische Helsingör mit dem Schloß.

 

Helsingör ist immer ganz nett.

Das Schloß Kronborg sieht beleuchtet noch schicker aus…

 

Aufgrund der extrem Trockenheit war sogar auf Flakfortet das Grillen verboten.

Flakfortet wie man es kennt…

 

Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Kopenhagen in den Christianshavn. Allerdings stand plötzlich kurz vor dem Kanalhafen eine neue Klappbrücke, ein Fahrradschnellweg, im weg. Die Brücke hat für leichte Verwirrung und 30min. Wartezeit gesorgt.

Auf der Suche nach einem Liegeplatz in den Kanälen von Kopenhagen. Nach kurzer Suche haben wir dann auch einen schönen Boxenplatz gefunden.

 

 

C3PO und R2D2 im Lego-Store von Kopenhagen.

Der Nyhavn ist immer einen Besuch wert.

 

Anschließend kam eine Nachtfahrt von Kopenhagen bis nach Birkholm. 128 Meilen und 25,5h waren wir unterwegs…

Auf einer Strecke von 80 Meilen hatten wir überhaupt gar keinen Wind und der Diesel musste ran…

 

 

Auf Birkholm angekommen war es dort kaum auszuhalten. Bei völliger Windstille und Temperaturen jenseits der 35 Grad war es einfach nur noch unangenehm…

Schleimünde ist in Sicht. Deutschland hat uns wieder…

 

In Schleimünde gibt es neuerdings ein Mahnmal gegen Plastikmüll in den Weltmeeren…

So, das wars. Der Sommertörn 2018 ist auch schon vorbei, war echt schön.